Gebäudeentwurf

« 1 2 3 4 - Alles anzeigen »

Ändern

Da alle Daten des Entwurfes, sowohl das Gebäudemodell wie auch die Art seiner Darstellung, in einer externen Datenbank gespeichert sind, stehen eine Vielzahl von Änderungsfunktionen zur Verfügung. Das bedeutet, daß um Geometrie oder Eigenschaften von Bauteilen zu verändern, diese nicht gelöscht und neu eingegeben werden müssen. Mit den Änderungsfunktionen des ARTIFEX-Gebäudeentwurfes können jedoch nur Elemente bearbeitet werden, die auch mit diesem Modul gezeichnet worden sind. Grafische Gestaltungen müssen mit der CAD-Basis geändert oder gelöscht werden, mit der sie auch erzeugt wurden.

Aller Daten

von Bauteilen.

Über diesen Menüpunkt erhalten Sie eine Eingabemaske, mit der Sie sämtliche Daten der selektierten Bauteile editieren können. Es ist möglich, durch vorherige Anwahl mehrere Bauteile auf einmal zu ändern.

von Fenster, Türen Öffnungen.

Werden bei einer Anwahl ungültige Bauteile gewählt, so erscheint eine leere Eingabemaske. Achten Sie aus diesem Grund auf die Auswahl der Bauteile vor einer Änderung. Die Eingabemöglichkeiten sind die gleichen, die Sie innerhalb der Funktion Info eines Einbauteils erhalten.

Material austauschen

Der Befehl dient zum Austausch von einzelnen Bauteilen zugeordneten Materialien. Nach Anwahl erscheint im Befehlsfenster die Aufforderung – Altes Material auswählen – es öffnet sich eine Auswahlmaske, die den Inhalt der Materialstamm- Datei auflistet.

Typ ändern

Dient zur Änderung der Zuordnung eines Bauteils zu einer bestimmten Bauteilgruppe. Dies kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn eine kurze Wandscheibe, die wie alle Wandbauteile in Mauerwerk ausgeführt werden soll, aus statischen Gründen, wie alle als Stützen eingegebenen Bauteile in Stahlbeton ausgeführt werden muß. Die Änderung des Bauteiltyps führt dann zu einer korrekten Führung der Massen aller Bauteiltypen im Modul Massenermittlung und damit in evtl. angehängten AVA-Programmen.

der Bauteilgeometrie

Wandstärke

Dient zur Änderung der Stärke von Wänden. Nach Anwahl des Befehls erscheint im Befehlsfenster die Aufforderung – Bauelement wählen -. Ist dies erfolgt, öffnet sich eine Box, in welcher der Wert für die neue Stärke numerisch eingegeben werden kann. Bei numerischer Eingabe erfolgt die Dickenänderung auf der angewählten, d. h. durch Kreuze am Bauteilende markierten Seite

Länge einer Wand

Dient zur Änderung der Länge von Wänden. Nach Anwahl des Befehls erscheint im Befehlsfenster die Aufforderung – Bauelement wählen -. Ist dies erfolgt, öffnet sich eine Eingabemaske, in welcher der Wert für die neue Länge numerisch oder graphisch eingegeben werden kann. Die Längenänderung erfolgt in der Wandrichtung, die bei der Anwahl der Wand festgelegt wurde. Durch die Eingabe eines negativen Wertes kann die Wandlänge gekürzt werden. Die Eingabewerte beinhalten immer die Differenzwerte zur gewählten Wand.

Eckpunkte schieben / strecken

Der Befehl dient zur Verschiebung einzelner Eckpunkte von Bauteilen, ohne die Lage des ganzen Bauteils zu verändern. Dies führt zu einer Streckung oder Stauchung einzelner Bauteilflächen. Der Befehl ist zum Beispiel erforderlich, um die Stirnflächen von Sparren, die standardmäßig senkrecht gezeichnet werden, waagrecht darzustellen. Auch zur Generierung kompliziert geformter Bauteile ist der Einsatz sinnvoll. Bei Anwahl des Befehls erscheint im Befehlsfenster die Aufforderung – Bauelement wählen -. Um den richtigen zu verschiebenden Eckpunkt spezifizieren zu können, sollte die Markierung innerhalb der 3D-Kantendarstellung (Isometrie) erfolgen. Der ausgewählte Eckpunkt wird mit einem Kreuz markiert. Im Anschluß daran ist es möglich, weitere Bauteileckpunkte zu definieren oder es bei einem einzelnen Punkt zu belassen. Die sich öffnende Auswahlmaske bietet die Möglichkeit, weitere Eckpunkte in identischer Verschieberichtung mit dem ersten, ausgewählten Punkt zu bewegen. Die Lage der ausgewählten Punkte zueinander bleibt dabei erhalten. Bei der Abfrage nach dem Basispunkt im Befehlsfenster empfiehlt es sich, diese mit der Anwahl eines bereits mit einem Kreuz markierten, ersten Punkt zu beantworten. Die Eingabe der Neuen Lage kann numerisch über die Tastatur mit den drei Distanzänderungen im Raum relativ zum Basispunkt erfolgen. Eine Eingabe mit dem Zeigegerät muß in drei verschiedenen Ansichten überwacht werden. Nach Festlegung der neuen Lage wird in einer Maske gefragt, ob außer den Ecken des gewählten Bauteils auch Ecken oder Kanten angrenzender Bauteile mit verschoben werden sollen, zum Beispiel um eine Gebäudeecke zwar neu auszuformen, jedoch auch geschlossen zu halten. Mit Betätigung des OK-Optionsschalters werden die Änderungen wirksam.

Über die Bemaßung

Dient zur Änderung bereits eingegebener und bemaßter Wände über die Bemaßungslinie. Wählen Sie die zu ändernde Bemaßungslinie an. Die angeschlossene Bemaßung muß eine assoziative Schnittlinienbemaßung sein. Es wird die Wand verschoben, die dem Anwahlpunkt am nächsten liegt. An dieser betreffenden Wand erscheint ein Richtungspfeil zur Orientierung und ein Fenster, in dem das neue Maß eingegeben werden kann. Die Änderung an der Maßlinie wird erst sichtbar, wenn der Optionsschalter Bemaßung neu aufbauen gewählt wurde. Die Änderung bezieht sich nicht auf die direkte Länge einer Wand, sondern definiert den Abstand zweier Wände untereinander. Auf diese Art ist es ebenso möglich, die Lage von Einbauteilen innerhalb von Wänden zu verschieben.

Wand als mehrschalige Wand

Dient zur Umwandlung von einfachen Wänden in mehrschalige Mauerwerkswände. Dabei ist darauf zu achten, welche FSM-Einstellungen innerhalb des mehrschaligen Mauerwerks gültig sind.

Anzeige der Wandrichtungen

Dient zur Anzeige der Wandrichtungen. Dies ist für sämtliche Änderungen wichtig, die in Abhängigkeit der Wandrichtung getätigt werden (Bauteilhöhenänderung am Wandanfang oder Wandende, Rampen, etc.). Die Wandrichtung wird durch den Vektor definiert, der am ersten Punkt der Wandeingabe beginnt und dessen Spitze im zweiten Punkt der Wandeingabe endet.

Schieben

Der Befehl dient zum Verschieben von Bauteilen innerhalb der Zeichnung. Das Auswählen des Bauteils kann in jeder beliebigen Ansicht (Isometrie, Oben,…) erfolgen. Nach Anwahl des Befehls und Auswahl des Bauelementes, das verschoben werden soll, hängt dies dynamisch am Zeiger und kann an jeden beliebigen Ort verschoben werden. Es können auch mehrere Bauteile mit einem einzelnen Funktionsaufruf verschoben werden, wenn diese vorher über die Elementselektion des CAD-Basissystems selektiert wurden.

Strecken = Schieben + Verbinden

Dient zum Schieben einer Wand (siehe 4.3) bei gleichzeitiger Verlängerung oder Verkürzung der angeschlossenen Bauteile. Nach Anwahl des Befehls und Auswahl des Bauelementes, das verschoben werden soll, hängt dies dynamisch am Zeiger und kann an jeden beliebigen Ort verschoben werden. Angeschlossene Wände werden verlängert, verkürzt oder in ihrer Orientierung geändert, um den Anschluß aufrechtzuerhalten

Bauteile

Drehen

Der Befehl dient zum Drehen eines Bauteils oder einer Gruppe von Bauteilen um einen frei definierbaren Drehpunkt. Nach Anwahl des Befehls und Auswahl der zu drehenden Bauteile wird im Befehlsfenster nach dem Basispunkt – dem Punkt um den gedreht werden soll – gefragt. Nach Definition des Punktes öffnet sich eine Eingabemaske, in der ein Drehwinkel eingegeben und mit Drücken des OK-Optionsschalters die Drehung ausgeführt werden kann. Negative Vorzeichen führen dabei zu einer Drehung im Uhrzeigersinn. Mit der Möglichkeit der graphischen Eingabe kann die Drehung ohne konkreten numerischen Werte über die Eingabe zweier Punkte erzeugt werden. Diese Funktion gilt nicht für runde Bauteile oder mit Hilfe der Funktion Eckpunkte schieben manipulierter Objekte!

Spiegeln

Der Befehl dient zur Spiegelung eines Bauteils oder einer Gruppe von Bauteilen an einer frei definierbaren Spiegelachse unter Beibehaltung der Originale. Nach Anwahl des Befehls und Auswahl der zu spiegelnden Bauteile werden im Befehlsfenster zwei Punkte abgefragt, die eine Spiegelachse definieren. Nach Eingabe des zweiten Punktes erfolgt die Spiegelung. Diese Funktion gilt nicht für runde Bauteile oder mit Hilfe der Funktion Eckpunkte schieben manipulierter Objekte!

Kopieren

Der Befehl erzeugt eine Kopie eines Bauteils oder einer Gruppe von Bauteilen. Nach Anwahl des Befehls und Auswahl der Bauelemente, die kopiert werden sollen, hängen diese dynamisch am Zeiger und können beliebig positioniert werden.

Teilen

Der Befehl führt zur Teilung eines Bauelementes in zwei beliebig große Teile, die unabhängig voneinander weiter bearbeitet werden können. Nach Anwahl des Befehls und der Auswahl eines Bauelementes erscheint im Befehlsfenster die Abfrage – Position -. Dazu wird ein Punkt in Bauteilnähe an der gewünschten Trennstelle eingegeben. Zur Trennung in Teile bestimmter Länge, empfiehlt es sich, die Trennstelle über eine Abstandsangabe zu einem bekannten Punkt (z. B. des Wandanfangs) zu definieren. Die Senkrechte von der langen Bauteilseite (Wandlängsseite) auf den eingegebenen Punkt stellt die Trennlinie der beiden neuen Bauteile dar. Diese Funktion gilt nicht für runde Bauteile oder mit Hilfe der Funktion Eckpunkte schieben manipulierter Objekte!

Fenster / Tür neu definieren.

Nach Anwahl des Befehls erscheint im Befehlsfenster die Abfrage Einbauelement wählen. Wird ein Einbauteil markiert, so öffnet sich die Eingabemaske zur Definition von Einbauelementen:
Nach der Neudefinition muß der Optionsschalter – Übernehmen – gewählt werden, um das Einbauelement in die ARTIFEX-Datenbank zu übernehmen. Siehe Fenster / Türen Eingabe.

Grundriß, Maße, Schnitte schieben

Dient zum gemeinsamen oder getrennten Verschieben von Grundriß, Maßen und Schnitten auf der Zeichenfläche. Nach Befehlsauswahl öffnet sich eine Auswahlmaske, in der die zu verschiebenden Elemente ausgewählt werden können.
Nach erfolgter Auswahl der Elemente und dem Setzen eines Basispunktes für die Verschiebung ist es nötig, die neue Lage mit Hilfe eines 2. Punktes zu spezifieren.

Verbinden

In dieser Gruppe sind Befehle für verschiedene Arten von nachträglichen Wandverbindungen zusammengefaßt.

Normales Verbinden

Dient zur Verbindung zweier Wände auf einen gemeinsamen Schnittpunkt. Die Seite einer Wand, die zuerst gewählt wurde, wird an die zwei gewählte herangeführt. Dies ist wichtig bei der Darstellung schraffierter Bauteile. Eine Kontrolle der Verbindung ist über die Funktion 3D-Kantendarstellung möglich, bei der alle Kanten eines Bauteiles gezeichnet werden (Ausnahme sind Gehrverbindungen).
Das Verbinden runder Wände benötigt eine spezielle Behandlung

Gerade Wand

Verbindung vorn:
Wählen Sie hier ob die Verbindung an der Vorderseite der geraden Wand erfolgen soll oder an der hinteren Seite.

?:
Um die Wandrichtung schnell zu erkennen, wählen Sie das Fragezeichen. Ein nochmaliges Anwählen entfernt die Wandrichtungsanzeige.

->:
Nach Anwahl dieses Schalters ist es möglich, die Verbindungsrichtung durch Wahl mit dem Cursor zu bestimmen.

Runde Wand:
Verbindung vorn:
Wählen Sie hier ob die Verbindung an der Vorderseite der geraden Wand erfolgen soll oder an der hinteren Seite.

T – Verbindung

Dient zur Verbindung zweier Bauteile zu einem dem Buchstaben “T” ähnelnden Profil. Wählen Sie zuerst die einmündende Wand und als zweites Bauteil die empfangende Wand. Achten Sie bei der Anwahl der Wand darauf, welche Seite (Anfangspunkt oder Endpunkt) der Wand verbunden werden soll. Die angewählte Seite wird durch Kreuze markiert.

Ecke ausbilden

Dient zur Ausbildung einer Ecke, indem die Teile einer Wand gewählt werden müssen, die bei der Ausbildung einer Ecke als störend empfunden werden. Dies ist wichtig bei der Darstellung schraffierter Bauteile. Eine Kontrolle der Verbindung ist über die Funktion 3D-Kantendarstellung möglich, bei der alle Kanten eines Bauteiles gezeichnet werden (Ausnahme sind Gehrverbindungen). Runde Wände

Ecke auf Gehrung

Dient zur Verbindung von Bauteilen über eine Gehranschlußausbildung. Die Kanten werden auch in der 3D-Kantendarstellung nicht gezeichnet. Die Eckverbindung kann über die Funktion – Ändern aller Daten von Bauteilen -visualisiert werden, indem die Stirnflächen der gewählten Bauteile als geschlossen gekennzeichnet werden. Anwendung nur bei geraden Wänden.

Dach / Decken

Das Verbinden von Dächern und Decken wird benötigt um die jeweiligen Bauteileckkanten an einen gemeinsamen Schnittpunkt zu führen, ohne die Funktion Eckpunkte schieben / strecken auszuführen. Beim Verbinden von Dachhälften wählen Sie zuerst die Dachseite, die an die zweite Dachhälfte herangeführt werden soll. Nach Wahl der zweiten Fläche wird die Funktion ausgeführt. Die Baukörper dürfen nicht auf der gleichen Höhenebene liegen (z. B. zwei Deckenflächen auf gleicher Höhe).

Bauteilgruppen

In diesem Bereich sind Befehle zur Bildung bzw. Auflösung von Bauteilgruppen zusammengefaßt.

Verketten

Dient zur Zusammenfassung von Bauelementen zu Gruppen, die wie ein Bauteil weiter bearbeitet, z. B. verschoben werden können. Nach Befehlsauswahl werden die zu verkettenden Bauteile abgefragt. Ist die Auswahl abgeschlossen, können alle angewählten Bauteile gemeinsam bearbeitet werden. Beachten Sie, daß beim Einfügen von Einbauelementen alle Bauteile einer Gruppe berücksichtigt werden.

Entketten

Löst eine mit dem Befehl Verketten erzeugte Bauteilgruppe auf. Nach Befehlsauswahl wird die aufzulösende Gruppe abgefragt, die dann in einzelne Elemente getrennt und bearbeitet werden können. Auch Treppen werden als Gruppe erstellt, so daß nach deren Auflösung jede einzelne Stufe als eigenes Bauteil behandelt werden kann.

2 Wände vereinigen

Faßt 2 Wände zu einer Wand zusammen. Somit sind Wände mit 5 Eckpunkten in der Ansicht möglich ohne z.B. die Option Wand an Dach verschneiden. Das Anwählen muß am jeweiligen Wandende der Verbindungsstelle erfolgen. Im Bild unten geschah das Anwählen an den mit Kreisen markierten Stellen.

Löschen

Dient zum Löschen von Bauteilen ohne nochmalige Sicherheitsabfrage. Nach Auswahl des Befehls werden die zu löschenden Bauteile markiert und sofort ohne weitere Sicherheitsabfrage gelöscht. Wurde ein Bauteil versehentlich gelöscht, so kann es mit dem Befehl Undo (siehe 7.10) wiederhergestellt werden. Es können auch mehrere Bauteile mit einem einzelnen Funktionsaufruf gelöscht werden, wenn diese vorher über die Elementselektion des CAD-Basissystems gewählt wurden.

2 Wände abrunden

Automatisches Einfügen einer runden Wand bei gleichzeitigem Anpassen der beiden zuvor gewählten Wände. Der Radius ist im Dialogfeld einzutragen. Der Knopf – Vorschau – zeigt das zu erwartende Ergebnis.

« 1 2 3 4 - Alles anzeigen »