Projektserver

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Projektserver

Was ist der Projektserver

Das artifex Open FM Gebäudeinformationssystem verwaltet Ihre Daten von der Planverwaltung bis zum Facility Management.
In modularem Aufbau werden die Projektdaten über Planverwaltung, Raumbuch, Objektverwaltung und Benutzerverwaltung erfasst und im Projektserver zusammengeführt.
Die neue artifex Version heißt artifex.NET weil sie das Microsoft .Net Technology benutzt bzw. unterstützt. Mehr und einfacher nutzen und bessere und tiefere Integration der Module und Daten welche Sie mit artifex erzeugen und bessere und tiefere Integration ihre vorhandenen Daten in artifex.

  • Artifex .Net bietet die Verwaltung für alle Arten und Größe von Projekten strukturiert in Liegenschaften > Gebäude > Raster>Ebenen usw. bis hin zu Personal und Einrichtungsobjekten.
  • Artifex .Net bietet Datenbankanbindungen für alle Objekte. Es werden mehrere Datenbanksysteme unterstützt
  • Artifex .Net bietet die Einbindung der Artifex-Elemente als
    OBJEKTE
    des CAD-Basisprogrammes.
  • Artifex .Net bietet die Verwaltung von Raumbüchern und die Planverwaltung.

Der Projektserver ist ein eigenständiges Programm.
Auch ohne den Einsatz weiterer Programme der artifex Reihe kann der Projektserver als Zeichnungsverwaltung für CAD Projekte verwendet werden.

Mit dem Projektserver können die Raumbücher ganzer Liegenschaften in einer Datenbank verwaltet werden können.

Datenbankanbindungen

Die Daten der artifex Programme werden in einer Standard- Datenbank verwaltet. Es ist möglich, eigene Daten an die artifex Datensätze anzuhängen, oder die Datensätze einfach nach eigenen Wünschen zu erweitern. Z.B. weitere Textfelder bei der Raumbeschreibung zufügen, beliebige eigene Datenfelder für die verschiedensten Verwendungszwecke anzubinden, Daten für das automatische Einfügen in Zeichnungen zu verwenden, Umzüge zu verwalten, unterschiedlichste Reporte zu erstellen und vieles mehr.

Projektverwaltung

Die Projektverwaltung dient dazu, Ihre anfallenden Aufträge und Projekte unter einem eindeutigen Namen zu speichern. Dieser Name kann aus Zahlen oder Namen (z.B. des Bauherren) oder aus Kombinationen von Zahlen und Buchstaben bestehen. Zu jedem Projekt können Informationen über den Bauherr, den Architekt usw. abgelegt werden. Alle Zeichnungen dieses Projektes können dann auf diese Daten zugreifen.
Alle eingetragen Informationen werden an verschiedenen Stellen der ARTIFEX Programmodule verwendet.
Die Projektverwaltung ist für die Verwendung in einem Netzwerk ausgelegt. Somit kann das Projektverzeichnis auf einem Server im Netzwerk liegen,.

Zeichnungsverwaltung

Der Projektserver dient nicht nur als Datenbank- Werkzeug für die artifex Programme, sondern verwaltet zusätzlich auch die Zeichnungen und Dokumente Ihrer Projekte.

Raumbuch/Flächen/Objekte

Die Daten der Programmes artifex Raumbuch/Flächen/Objekte werden in verschiedenen Tabellen strukturiert verwaltet. Der Projektserver enthält daher Funktionen zum Sichten und Auswerten aller erfassten Daten.

Netzwerkfähigkeit

Zeichnungen die in Bearbeitung sind, können von anderen Benutzern nicht geändert werden, es wird automatisch ein Lok- File mit dem Namen der Zeichnung erzeugt, in welchem der aktuelle Benutzer eingetragen ist.

Die Auftragsverwaltung übernimmt die CAD Funktionen “Neu”, “Öffnen”, Schließen”, “Speichern unter” und “Beenden”, in dem jeweiligen CAD-Programm . Das Speichern von Zeichnungen ist nur im aktuellen Projekt möglich. Dies verringert die Gefahr, Zeichnungen durch Sichern am falschen Ort zu verlieren.

Arbeitsbereiche

Unter MicroStation wird automatisch ein Arbeitsbereich erstellt. Dabei kann die Projektverwaltung im Gegensatz zu MicroStation einen Arbeitsbereich aus verschiedenen Bereichen wie Allgemein + Benutzer + Firmeneinstellungen zusammenstellen.

Zugriffssperre

Der Zugriff auf Projekte kann auf Wunsch nur für bestimmte Benutzer zugelassen werden. Ein Aufruf bzw. ein Ändern von Daten ist für unbefugte Benutzer gesperrt.

Blattdaten

Zu jeder Zeichnung können Blattdaten mit dem Inhalt und den Änderungsindizes erstellt und gespeichert werden.

Journal

Jeder Zugriff und jede Änderung der Blattdaten werden in einem Journal mit Datum und Benutzername festgehalten.

Handhabung / Befehlsaufrufe

Die Handhabung der Befehle entspricht den Windows-Konventionen. In jedem Bereich des Übersichtsfensters kann durch Klick mit der rechten Maustaste ein Kontextmenü mit den für diesen Bereich relevanten Befehlen aufgerufen werden. Im Beispiel das Kontextmenü für die Hauptliste:

Installation

Die Installation erfolgt Menügeführt mit einem Windows Standard Installationsprogramm. Achten Sie lediglich darauf dass Sie den Projektpfad von allen Arbeitsstationen auf den gleichen Rechner, in der Regel der Server auf dem die Projekte gespeichert sind, gleich angeben

Die Einstellungen bezüglich der verwendeten Dateien und Pfadangaben sind in der Datei WCO_LOCAL_MACHINE.INI gespeichert. Diese Datei befindet sich im Ihrem Windows System – Verzeichnis. Diese Datei ist in Abschnitte unterteilt.

Für eigene Anpassungen oder für ein nachträgliches Ändern der Installation Einstellungen kann diese Datei geändert werden.

Erster Programmstart

Übersicht Datenbank wählen.

Bei ersten Start werden Sie nach der Haupt oder auch Übersicht Datenbank gefragt.. Es existiert eine Hauptdatenbank welche die Übersicht über die Projekte enthält. Dies Hauptdatenbank heißt normalerweise
/projectpfad/WECO_TNT.MDB

Der Projektpfad wird bei der Installation angefragt

CAD Programm wählen

Wählen Sie Ihr CAD Programm aus dem Dialog aus. Für MicroStation sind weitere Einstellungen für den Arbeitsbereich möglich. Siehe Kapitel CAD-Programme > Verwendung mit MicroStation.

Neues Projekt einrichten.

Als erstes richten Sie ein neues Projekt ein. Klicken Sie im linken Übersichtsteil auf Projektstruktur und dann auf den Eintrag “Projekt-Datenbank”.

Wählen Sie im folgenden Dialog “Neues Projekt anlegen”. Geben Sie den Pfad für die gespeicherten Daten und die Projektnummer nach Ihren Konventionen an. Wählen Sie Ihre Vorgabe-Datenbank (per Default ist das die “WCO_SEED.MDB” aus Ihrem Projektverzeichnis).

Arbeiten mit dem neuen Projekt

Liegenschaft/Gebäude/Ebene anlegen.

Klicken Sie je nach Bedarf und Struktur Ihres Projektes im linken Übersichtsteil auf Liegenschaft/Gebäude/Ebene und dann oben auf den Knopf “Neue Liegenschaft/Gebäude/Ebene”. etc. Ein Dialog fragt nach entsprechenden Unterverzeichnissen und legt diese dann automatisch in Ihrem Projekt an.

Neue Zeichnung anlegen

Beim Start haben Sie bereits ein CAD Programm gewählt. Nun brauchen Sie nur im linken Übersichtsteil auf “Zeichnung” und dann oben auf den Knopf “Neues Zeichnungt”.

In dem Dialog “Startdatei für neue Zeichnung auswählen” kann aus verschiedenen Bereichen, eine Seed-Datei als Grundlage für die neu Zeichnung ausgewählt werden. Der Zielordner kann unter “Verzeichnisse auswählen und Namen der neuen Zeichnung eingeben”, ausgewählt werden. In dem Editfeld Zeichnungsname, wird dann der gewünschte Name der Zeichnungsdatei eingeben, danach erscheint ein “OK” Knopf, jetzt erst kann durch betätigen dieses Knopfes das CAD-Programm mit der ausgewählten Zeichnung gestartet werden

OleDB Datenbankzugriff

Die artifex Datenbankzugriffe erfolgen über OleDB. Eine Ausnahme bildet das Raumbuchprogramm. Hier wird neben OleDB noch die Microsoft DAO Technology benutzt. Das ist hier in Ordnung, da Raumbücher immer im Microsoft MDB Format während des Bearbeitens mit dem Raumbuchprogramm vorliegen. Nach dem Bearbeiten können die Raumbücher in einer Projektdatenbank zusammen mit anderen Raumbüchern für die Auswertung , Ändern etc. gespeichert werden. Die Microsoft DAO Technology ist optimiert für Microsoft Access

Die Projektdatenbanken haben normalerweise den Namen der Projektnummer eines Projektes plus der Endung für die Datenbank. Also z.B. MDB für Microsoft- Access Datenbanken. Die Datenbanken liegen normalerweise in Ihrem Projektverzeichnis, welches beim Anlegen des Projekts angegeben wird. Pfad und Name der Projektdatenbanken, sowie der Projektpfad sind in der Tabelle WECO_PROJECTS der Übersichtsdatenbank festgehalten.

Im einfachsten Falle eine handelt es sich um eine MS-Access Datenbank.. Vor dem Öffnen wird jedoch geprüft ob es eine Datei mit diesen Namen aber mit der Endung .wcodb.ini gibt. Falls es sie gibt werden die Verbindungs-Daten aus gelesen. Ist diese Datei nicht vorhanden wird als Provider “Microsoft.Jet.OLEDB.4.0” genommen.

Man könnte meinen dass der Umweg über eine xxx.wcodb.ini und nicht über eine Microsoft UDL (Universal Data Loader) Datei nicht der “anerkannte” Weg sei.

Dies hat folgende Gründe.

1. Nicht alle Provider unterstützen den “Initial_Catalog ”

2. Es ist für die meisten Anwender einfacher zuerst die Datenbank in MS-Access auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und dann mit einen Werkzeug nach Oracle oder SQL Server aufzusteigen. Diese Werkzeuge ändern zum Teil die Tabellenname um ein Zusammenarbeiten mit der ursprünglichen Access Datenbank zu erleichtern. Möchte man nicht unbedingt die Tabellennamen wieder anpassen, ist es einfacher das Programm kann ein Post oder Prefix automatisch intern setzen.

Oracle kann z.B. keine Feldnamen besitzen, deren Namen gleich einem reservierten SQL Schlüsselwort ist. Daher machen Oracle Import Programme aus TYPE oft TYPE_ was mit dem Eintrag

ORA_TYPE_SUBFIX=_

Rechnung getrgen wird.

Beispiel einer wcodb.ini

[WCO_OLE_DB]                Dies ist der gültige Abschnitt

Provider=Microsoft.Jet.OLEDB.4.0

Oder OraOLEDB.Oracle

Oder SQLOLEDB;

DataSource=

__________________________SECURITY=

UserID=

Password=

Integrated_Security=SSPI

Persist_Security_Info=False

__________________________SQL_SERVER=

Initial_Catalog=AEBO_SQL

__________________________ORACLE=

TableSpace=

TablePrefix=

TableSubFix=

ORA_TYPE_SUBFIX=_

ORA_NUMBER_SUBFIX=_

MAX_TABLENAME_LEN=0

__________________________TEST=

DEBUG_LEVEL=0

DRIVER_TESTED=0

DATABASE_TYPE=-1

Die Pflege einer Artifex Datenbankzugriffsdatei kann mit einem einfacheren Editor geschehen oder über das Programm artifexDB.EXE

MS-Access Datenbank

Versionen

Für MS Access würden die Versionen MS Access 2000,2003 und 2007 getestet.

Voraussetzung

Die ist die einfachste der unterstützten Datenbanken. Eine MS Access ist recht einfach zu betreuen, Sie ist im Prinzip je Projekt auf eine MDB Datei beschränkt und die Treiber sind in dem meisten Fällen bereits auf dem Betriebssystem installiert, auch wenn kein MS Access vorhanden ist. MS Access ist was die Einrichtung angeht sehr “großzügig”. Auch weniger erfahrene Anwender ohne tiefergehende Datenbank Kenntnisse können hier neue Tabellen erstellen, Abfragen und Reports erzeugen. Für Projekt mit wenigen Anwendern ist MS Access recht schnell. Durch einfaches Sichern der MDB Datei ist die Datenbank auch schon gesichert. Die Tabellen können einen Primary Key besitzen oder nicht, ein neuer Datensatz geht immer.

Vorgabe Projekt

Für Projekte gibt es hier eine MS-Access Datenbank welche beim Anlegen eines neues Projektes einfach kopiert wird. Diese MS Access Vorgabedatenbank ist wie der Name sagt nur für MS Access geeignet. Mann kann keine MS Access Datenbank ausliefern, welche auch gleichzeitig als Vorlage für andere Datenbanken wie den SQL Server oder Oracle dient. Dort gibt es ganz andere Datentypen, Regeln für Tabellennamen, .Regeln für Feldnamen, Regeln für Indexnamen und vieles mehr.

Die Artifex Vorgabedatenbank für Projekte mit reiner Zeichnungsverwaltung wurde aber so überarbeitet, dass diese bei richtiger Einstellung der jeweiligen Migration Assistenten eine gut funktionierende Datenbank in SQL Server oder Oracle ergeben. Im besonderen sind hier alle Tabellen mit einem Primary Key ohne NULL Wert ausgestattet. Die Indexnamen in den Tabellen sind immer eindeutig, auch wenn die Feldnamen dazu oft gleich sind z.B.

WECO_DRW_INDEX_IN_XXX wobei XXX der aktuelle Tabellennamen ist und das Feld für einen Bezug auf eine Zeichnung immer WECO_DRW_ID ist. In MS-Access könnten die Indizes in allen Tabellen gleich heißen, in anderen Datenbanksystemen führt dies zu Fehlern.

Jemand der schon mehrere Jahre MS Access Datenbanken betreut ist noch lange nicht in der Lage ein komplexes Datenbanksystem wie den SQL Server oder Oracle als Administrator zu pflegen. Hier sollten VORHER fundierte Kenntnisse im jeweiligen Datenbanksystem vorliegen.

Access 2007-2010 Datenbanken im ACCDB Format

Folgendes muss getan werden:

1.    Vor der Umstellung bitte die *.mdb Datenbanken sichern

2.    Die *.mdb Projektdatenbank in eine *.accdb umwandeln

3.    Erzeugen einer DBName.wcodb.ini txt-Datei mit folgendem Inhalt:

[WCO_OLE_DB]

Provider=Microsoft.ACE.OLEDB.12.0

DataSource=K:\A_Workspace\Project\Projektverzeichnis\Projektdatenbank.accdb

__________________________SECURITY=

UserID=

Password=

Integrated_Security=

Persist_Security_Info=false

__________________________SQL_SERVER=

Initial_Catalog=

__________________________ORACLE=

TableSpace=

TablePrefix=

TableSubFix=

ORA_TYPE_SUBFIX=

ORA_NUMBER_SUBFIX=

MAX_TABLENAME_LEN=0

__________________________TEST=

DEBUG_LEVEL=0

DRIVER_TESTED=0

DATABASE_TYPE=-1

__________________________JET=

JET=;Jet OLEDB:Database Locking Mode=0;Jet OLEDB:Engine Type=5;Mode=Share Deny None

Alternativ kann diese Datei mit entsprechenden Provider den auch direkt mit den Artifex Einstellungen erzeugen

Nur wenn diese Datei vorhanden ist, startet der Projektserver mit einer *.accdb Datenbank.

Achtung! Sobald eine *.wcodb.ini Datei im Projektverzeichnis ist, wird nur noch die darin angegebene *.accdb im Projektserver geöffnet!

Also keine *.mdb und *.accdb mit gleichem Namen im gleichen Projektverzeichniss liegen lassen!

4.    In der weco_TNT.mdb muss natürlich die Auswahl der*.accdb möglich sein. Kopieren Sie die entsprechende Zeile und ändern sie sie auf den neuen *.accdb Dateinamen.

5.    Auch die wcoPrjDia.mdb muss man in eine .accdb Datenbank umwandeln, da hier dann ja Tabellen aus einer *.accdb zugelinkt werden wenn die Berichtsfunktion aufgerufen wird.

Von einer *.mdb, Tabellen einer neuen *.accdb Datenbank anlinken geht nicht!

Aber in eine neue *.accdb können alte *.mdb Datenbankentabellen angelinkt werden.

Da der Projektserver bisher immer eine wcoPrjDia.mdb aufruft, muss bis zum nächsten Programm-Update die wcoPrjDia.accdb in wcoPrjDia.mdb umbenannt werden. Keine Angst, es bleibt trotzdem im .accdb Format.

6.    Damit aus dem Projektserver später auch *.accdb Dateien aufgerufen werden können müssen im Modul wcoTableFunktion der wcoPrjDia.accdb in der Funktion wcoLinkExternalTables die 4 Blau unterlegten Zeilen (siehe Screenshot) eingefügt werden.

Achtung! Damit die Schleife funktioniert muss aber ein paar Zeilen darüber die Variable l als Long Integer Variable definiert werden! (DIM l As Long)

Diese IF Then Funktion schaut einfach, ob eine *.mdb oder eine *.accdb Datenbank gelinkt werden soll. Hier die einzufügenden Zeilen zum einfachen kopieren:

1.

DIM l As Long

2.

If Dir(strMDBname) = “” Then

l = Len(strMDBname)

strMDBname = Left(strMDBname, l – 3) + “accdb”

End If

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